Kernaussagen:
- Handelsbasierte Geldwäsche (Trade-Based Money Laundering, kurz TBML) stellt mit illegalen Finanzströmen von 1,6 Billionen USD ein massives globales Risiko dar, wobei diese Summe laut Experten sogar noch eheblich höher liegen dürfte.
- Geopolitische Treiber verstärken TBML: Faktoren wie der Ukraine-Krieg und höhere Zölle treiben verstärkte TBML-Praktiken zur Umgehung von Sanktionen und Umgehung von Zöllen.
- Vermehrt neue Methoden Während klassische Methoden wie Rechnungsmanipulation rund 60 % der TBML-Fälle ausmachen, nehmen Schattenflotten oder die Manipulation des Automatic Identification System der Schiffe (AIS Spoofing) deutlich zu.
- Schwer erkennbar: TBML nutzt mehrschichtige Handelsstrukturen, grenzüberschreitende Zahlungsflüsse und fragmentierte Datensätze aus, also blinde Flecken, die klassisches AML-Monitoring nicht aufdecken.
- Technologische Lücken: Echtzeitzahlungen und hohe Handelsvolumina überfordern bisherige Systeme. Manuelle oder rein regelbasierte Erkennung wird dadurch zunehmend ineffektiv.
- Vorteile durch ganzheitliches TBML: Ein ganzheitlicher Ansatz für TBML, fortschrittliche KI, Anomalieerkennung, Schiff-/AIS-Tracking sowie integriertes KYC/AML/Sanktions-Screening verschaffen Instituten einen entscheidenden Vorteil. Sie reduzieren falsch-positive Treffer, stellen auf kontinuierliches Monitoring um und sorgen für zukunftssichere Compliance.
Handelsbasierte Geldwäsche (TBML) ist eine der komplexesten Formen der Finanzkriminalität. Meist wird sie durch die Manipulation von Rechnungen, Versanddokumenten oder Zollunterlagen verschleiert. Im Gegensatz zu anderen Geldwäschemethoden ist TBML tief in legitime Handelsströme eingebettet und daher besonders schwer zu erkennen. Inzwischen gehört TBML zu den am schnellsten wachsenden Kanälen für die Geldwäsche illegaler Gelder.1 Die Kombination aus Volumen, Komplexität und scheinbarer Legitimität macht TBML zu einer idealen Tarnung für Finanzkriminalität.
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine, anhaltende Unterbrechungen der Lieferketten, stark steigende Handelsvolumina und der Aufstieg von Echtzeitzahlungen schaffen fruchtbaren Boden für TBML-Systeme. Diese Faktoren ermöglichen nicht nur Sanktionsumgehung und illegale Finanzierung, sondern untergraben auch das Vertrauen in den globalen Handel und destabilisieren Volkswirtschaften.
Angesichts des Umfangs der Risiken, wo ein einziges falsches Dokument oder ein ungenauer Preis Millionenbeträge verschleiern kann, sind robuste Maßnahmen gegen TBML heute ein zentraler Bestandteil jedes umfassenden AML-Programms.
Warum TBML dringendes Handeln erfordert
Drei konvergierende Kräfte machen TBML zu einer dringlicheren Bedrohung denn je: das enorme Ausmaß, die Rolle bei der Sanktionsumgehung und der zunehmende aufsichtsrechtliche Druck.
- Ausmaß und Anreize
Laut FATF macht handelsbasierte Geldwäsche jährlich rund 1,6 Billionen US-Dollar aus und steht in Entwicklungsländern für bis zu 80% der illegalen Finanzströme.2 Dieses Ausmaß wird durch wachsende Anreize weiter verstärkt: Zwischen 2020 und 2024 sollen chinesische Netzwerke und mexikanische Kartelle mehr als 312 Milliarden US-Dollar über TBML-Systeme gewaschen haben, wie das FinCEN-Rundschreiben vom August 2025 hervorhebt.3
Steigende Zölle4, in einigen Fällen bis zu 50%, fördern zusätzlich die Manipulation von Rechnungen und Transitrouten und geben Kriminelle noch stärkere Gelegenheit, Handelskanäle auszunutzen.
Die schiere Größe dieser Finanzströme macht TBML zu einem systemischen Risiko. In Verbindung mit geopolitischem Druck vervielfachen sich die Anreize zur illegalen Ausnutzung dieses Systems.
- Geopolitik und Sanktionsumgehung
Russlands Krieg gegen die Ukraine-Krieg hat TBML ins Zentrum globaler Sanktionsumgehung gerückt. Von Schattenflotten bis zu umgeleiteten Lieferungen ist illegaler Handel zu einer zentralen Lebensader für sanktionierte Akteure geworden. Um dem entgegenzuwirken, veröffentlichte die EU 20245 eine aktualisierte Güterliste für Güter mit doppeltem Verwendungszweck, mit der Kontrollen für Technologieprodukte mit potenziell militärischer Nutzung verschärft wurden. Die Schweiz führte im April 2025 ebenfalls überarbeitete Exportkontrollen ein.6
- Aufsichtsrechtlicher Druck
Diese geopolitischen Dynamiken haben weltweit stärkere und koordiniertere aufsichtsrechtliche Massnahmen ausgelöst:
– Das FinCEN-Rundschreiben von 2025 verlangt von Finanzinstituten, risikobasierte Ansätze zur Überwachung aller Handelspartner und Transaktionsmuster zu implementieren.3
– OFAC verlangt Screening von SDN- und Non-SDN-Listen: Institute müssen bei ihren Maßnahmen gegen TBML alle Handelspartner anhand der Sanktionsliste für speziell benannte Staatsangehörige und blockierte Personen (kurz SDN) sowie für Nicht-SDN-Listen prüfen, auch bei komplexen Lieferketten. OFAC hat zudem davor gewarnt, dass Sekundärsanktionen auch für Unternehmen außerhalb der USA gelten können, wenn diese Sanktionsumgehung ermöglichen.7
Gemeinsam verweisen diese Maßnahmen auf den globalen koordinierten Vorstoß von Regulierungsbehörden, die TBML-Schlupflöcher zu schließen.
Entwicklung von TBML-Techniken und Warnsignale
Altbekannte TBML-Techniken wie die Manipulation von Rechnungen, Konnossement oder Zollpapiere, Über-, Unter- oder Mehrfachfakturierung, Scheingeschäfte sowie falsche Warenbeschreibungen bleiben weiterhin verbreitet. Zugleich entstehen neue Geldwäschemethoden bei der internationalen Handelsfinanzierung.
- Klassische TBML-Methoden
Klassische Methoden dominieren weiterhin. Laut Global Financial Integrity macht fehlerhafte Fakturierung noch immer rund 63% aller globalen TBML-Fälle aus.8 Auch falsche Mengenangaben, Warenbeschreibungen und Scheingeschäfte sind weit verbreitet.9 Ferner verweist das Bureau of International Narcotics and Law Enforcement Affairs der USA auf parallele Bargeldtauschsysteme, z.B. Black Market Peso Exchange10, bei der kriminelle Erträge über informelle Handelskanäle in Fremdwährungen umgewandelt werden und so das formelle Finanzsystem umgehen.
- Neue Methoden und Warnsignale
Parallel dazu hat sich TBML schnell an geopolitischen Druck und neue Technologien angepasst.
– Seeversicherungsbetrug: Die International Maritime Organization, kurz IMO, warnt vor maritimen Betrugstechniken wie Wäsche der Schiffsidentität, häufiger Flaggenwechsel, Schattenflotten und AIS-Manipulation. Diese Methoden nehmen infolge von Sanktionen zu.11
– Mehrschichtiger grenzüberschreitender Warentransport: Der FATF-Bericht Complex Proliferation Financing and Sanctions Evasion Schemes vom Juni 2025 hebt Routenänderung, Umladung von Schiff zu Schiff sowie undurchsichtige wirtschaftliche Berechtigungen als wachsende Umgehungsstragieen hervor.12
– Technologie und neue Zahlungskanäle: Echtzeitzahlungen und Anbieter von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte (VASPs) schaffen zusätzliche blinde Flecken. Illegale Handelserlöse können daher schneller und mit geringerer Rückverfolgbarkeit bewegt werden.
Was TBML von anderen Finanzdelikten unterscheidet und warum sie schwer zu erkennen ist
TBML ist offenbar so schwer erkennbar, dass sogar ein jährlicher Schaden von 1,6 Billionen USD für zu niedrig geschätzt wird. Die Ausgabe von Financier Worldwide vom Oktober 2025 taxiert das wahre Ausmaß auf ca. 2 Billionen USD.13
TBML entzieht sich klassischem AML-Monitoring und ist u.a. aus folgenden Gründen besonders schwer zu erkennen:
- Mehrschichtiger Handel: TBML bettet illegale Gelder in mehrere Ebenen legitimer Handelsaktivitäten ein. Komplexe internationale Lieferketten mit zahlreichen Parteien, also Importeuren, Herstellern, Zwischenhändlern, Schiffsgesellschaften, Häfen und Schiffen, verfügen über je eigene Unternehmensstrukturen, Eigentümerhierarchien und letztlich wirtschaftliche Berechtigungen (Ultimate Beneficial Owners, UBOs). Diese Strukturen erleichrern die Verschleierung von Herkunft und Ziel illegaler Gelder und erschweren das Erkennen betrügerischer Systeme. Herkömmliche AML-Systeme haben daher Schwierigkeiten, verdächtige Aktivitäten während der Dauer der Handelsabwicklung effektiv zu verfolgen.
- Komplexität von Dokumentation und Daten im internationalen Handel: Zentrale Dokumente wie Rechnungen, Zollunterlagen und Konnossemente sind für Finanzinstitute häufig verzögert oder gar nicht zugänglich. Dadurch werden rasche Prüfungen erschwert. Klassische Systeme kämpfen zudem mit der unstrukturierten Natur dieser Dokumente, und manuelle Prüfungen sind langsam und fehleranfällig.
- Überladung: Die Verarbeitung grosser Mengen handelsbezogener Dokumente wie Rechnungen, Versandunterlagen und Zollanmeldungen ist bereits für sich genommen anspruchsvoll. Für Finanzinstitute wird diese Herausforderung durch den begrenzten Zugang zu den zugrundeliegenden Handelsdaten weiter verschärft. Banken sehen häufig nur die Zahlungsströme, was es schwierig macht, Finanztransaktionen mit Unstimmigkeiten oder Warnzeichen im Handel selbst zu verknüpfen. Ohne integrierten Zugang zu Handels- und Zahlungsdaten wird die Erkennung von TBML also noch kritischer.
- Datensilos und Anschein von Legitimität: TBML gedeiht in fragmentierten Umgebungen, in welchen kein einzelnes Institut die volle Sicht auf Handelsströme hat. Daten sind über Banken, Versender, Versicherer und Zollbehörden verteilt. Hierdurch entstehen Lücken, die Kriminelle ausnutzen. Ferner werden Handelstransaktionen durch umfangreiche Dokumentation gestützt, darunter Rechnungen, Konnossemente und Routenkarten. Dies erzeugt eine Anmutung von Legitimität, die schwer zu widerlegen ist. Ohne eine einheitliche Plattform zur Konsolidierung dieser Daten bleiben bei den Instituten blinde Flecken zurück, die verdächtige Aktivitäten im Dunkeln lassen.
- Legitimer Handel als Kanal: Im Gegensatz zu Schmuggel oder Zollbetrug, die illegale Einkünfte erzeugen, konzentriert sich TBML auf die Bewegung illegaler Gelder unter dem Deckmantel legitimen Handels. Indem kriminelle Gelder mit gewöhnlichen kommerziellen Zahlungsflüssen gemischt werden, entstehen Transaktionen, die oberflächlich wie Routine wirken, aber darauf angelegt sind, die Geldspur zu verschleiern. Diese Mischung legaler und illegaler Elemente macht TBML besonders schwer unterscheidbar und erkennbar.
- Professionelle Geldwäschenetzwerke: Laut FATF arbeiten organisierte kriminelle Gruppen, professionelle Geldwäscher und Terrorismusfinanzierungsnetzwerke bei TBML eng zusammen. Das macht TBML zu einer der umfassendsten und schwierigsten Formen von Finanzkriminalität.
Zentrale Fokusbereiche zur Prävention von TBML
Nach den Fällen von handelsbasierter Geldwäsche durch chinesische Geldwäschenetzwerke und mexikanische Drogenkartelle sagte FinCEN Director Andrea Gacki: „Finanzinstitute sollten einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, alle in der Handlungsempfehlung genannten Warnsignale berücksichtigen und diese in ihre Compliance-Programme einbeziehen. Es wäre ein Fehler, sich kurzsichtig auf einen einzelnen Aspekt zu konzentrieren.” 14
Die Prävention von TBML erfordert heute die Fokussierung auf diese Bereiche:
- Zugang zu hochwertigen Daten: Robuste TBML-Erkennung beginnt mit zuverlässiger Dokumentation. Das IFC-Merkblatt zur handelsbasierten Geldwäsche unterstreicht die Bedeutung vollständiger Handelsdokumentation, insbesondere bei Geschäften auf offene Rechnung. Diese machen einen grossen Anteil globaler Handelsströme aus, werden jedoch häufig unzureichend dokumentiert.9
- KI-gestützte Erkennung: Machine-Learning-Modelle können frühe Hinweise auf TBML geben, indem sie subtile Anomalien in Handelsströmen identifizieren. KI-gesteurtes Schiffs-Screening kann etwa augeschaltetes AIS, Abweichungen von der Route und Identitätsbetrug aufdecken. Preisunstimmigkeiten und Dateninkonsistenzen in großen Mengen von Handelsdokumenten können durch Verhaltensanalyse und Risiko-Scoring automatisch markiert werden.
- Ganzheitlicher Ansatz: Die Verbindung von AML/KYC-Daten mit Sanktionslisten, negativer Medienberichterstattung, PEP-Prüfungen und Handelsdokumenten schafft ein einheitliches, integriertes Risikobild, das Compliance-Teams präzisere Priorisierung ihrer Untersuchungen ermöglicht und blinde Flecken aufdeckt. Auch ist die Zusammenarbeit zwischen Finanzinstituten und allen Handelspartnern entscheidend, um diese Lücken zu reduzieren.
- Risikobewertung Dritter: Ein angemessenes Screening und Sorgfaltspflichten für alle Geschäftspartner, also Lieferanten, Distributoren, Versicherer, Schiffsbetreiber und Crew, ist unverzichtbar sein, da sich an jeder Stelle der Lieferkette sanktionierte Akteure befinden können.
Siron®One – die Komplettlösung zur Prävention von TBML
Siron®One deckt blinde Flecken bei der Handelsfinanzierung auf durch die Kombination fortschrittlicher KI, Schiffsaufklärung und einheitlichen Compliance-Daten in einer einzigen Plattform.
- Einheitliche Compliance-Sicht
Durch die Integration essentieller Compliance-Funktionen wie KYC, AML/CFT, Sanktionen, negativer Berichterstattung sowie von Risikoprofilen in der einheitlichen Fallbearbeitung beseitigt Siron®One Datensilos und schafft eine zentrale Datenquelle.
- Dauerhaftes Monitoring und dynamisches Risikomanagement
Permanente KYC und automatisierte erweiterte Sorgfaltspflichten werden ausgelöst, sobald sich die Risikoprofile der Geschäftspartner ändern. So bleiben Institute professionellen Geldwäschenetzwerken und sich wandelnden aufsichtsrechtlichen Erwartungen den entscheidenden Schritt voraus.
- Integrated Vessel Intelligence & Sanctions Screening
Siron®One kombiniert Real-Time Vessel Tracking — einschliesslich AIS Switch-Offs, Route Changes und Flag Hopping — mit automatisiertem Screening gegen SDN-, Non-SDN- und Dual-Use-Goods-Listen. Durch die Verknüpfung dieser Daten mit Transaktions-, Versand-, Eigentums- und Zollinformationen entsteht ein einheitliches Risikoprofil für jede Counterparty und jede Transaktion.
- Hybrider KI-Ansatz
Regeln erkennen Muster und Warnzeichen, während maschinelles Lernen kontinuierlich neue Anomalien sucht und findet, aus frühreren Auffälligkeiten lernt und neue TBML-Techniken frühzeitig aufspürt. Gemeinsam bieten diese Ansätze eine umfassende Verteidigungslinie.
Compliance-Vorsprung für Institute mit Siron®One
Siron®One verschafft Instituten durch Früherkennung von TBML und Minimierung von falsch-positiven Treffern einen Compliance-Vorteil und senkt die Kosten der Ermittlungen. Durch KI, verhaltensbasiertes Lernen und fortschrittliche Analyse schafft Siron®One zukunftssichere Anti-TBML-Programme und sorgt dafür, dass Compliance-Teams Schritt halten, wenn Kriminelle neue Taktiken einsetzen oder Regulierungsbehörden neue Sanktionen anordnen.
Für eine personalisierte Demo, eine Risikoanalyse und wenn Sie wissen wollen, wie Sie mit Siron®One TBML erkennen und verhindern:
Sources:
- https://www.researchgate.net/publication/393647199_Trade-Based_Money_Laundering_and_Supply_Chain_Finance_A_Policy-Oriented_Analysis_of_Threats_and_Countermeasures
- https://www.fatf-gafi.org/content/dam/fatf-gafi/reports/Trade-Based-Money-Laundering-Trends-and-Developments.pdf
- https://www.fincen.gov/news/news-releases/fincen-issues-advisory-and-financial-trend-analysis-chinese-money-laundering
- https://www.bbc.com/news/articles/cn93e12rypgo
- https://policy.trade.ec.europa.eu/news/2024-update-eu-control-list-dual-use-items-2024-10-01_en
- https://www.reuters.com/markets/europe/switzerland-expands-export-controls-dual-use-goods-2025-04-02/
- https://ofac.treasury.gov/faqs/topic/1631
- https://gfintegrity.org/report/trade-based-money-laundering-a-global-challenge/
- https://www.ifc.org/content/dam/ifc/doclink/2023/tmbl-tipsheets.pdf
- https://syntheticdrugs.unodc.org/uploads/syntheticdrugs/res/library/cybercrime_html/US_International_Narcotics_Control_Strategy_Report_Money_Laundering.pdf
- https://www.msn.com/en-gb/money/topstories/captain-of-convenience-how-one-man-left-a-global-trail-of-false-flags/ar-AA1JZhJW
- https://www.fatf-gafi.org/content/dam/fatf-gafi/reports/Complex-PF-Sanctions-Evasions-Schemes.pdf.coredownload.inline.pdf
- https://www.fticonsulting.com/insights/articles/trade-money-laundering
- https://www.gtreview.com/news/americas/us-fires-warning-over-mexican-cartels-chinese-money-laundering-networks/
- https://www.fatf-gafi.org/content/dam/fatf/documents/Handout-Trade-Based-Money-Laundering-Private-Sector.pdf




